Moderne Architektur und Wendeltreppen fotografieren
7. September 2026|Fotoblog, photo dump
Berlin, Deutschland.
Er steht nicht unbedingt an einer der belebtesten Ecken in Berlin, daher kann es durchaus sein, daß ihr den Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums vielleicht noch gar nicht gesehen habt.
Nach seinem Architekten Ieoh Ming Pei benannt steht er dort schon seit 2003 und ist sowohl architektonisch als auch fotografisch gesehen ein kleiner Geheimtipp.
Bei dem super organisierten Fotowalk von @exploreberlinwithus konnten wir das Gebäude exklusiv nach den regulären Öffnungszeiten erkunden. Mit ‘wir’ meine ich eine wahre Horde an Fotobegeisterten, die quasi wie Heuschrecken über die Location herfielen.
Mit anderen Worten: ein wahres Paradies für mein 12mm Ultraweitwinkel 😁 Allerdings war es durch den weiten Bildwinkel nahezu unmöglich, Treppen ohne die überall herumwuselnden Fotografen draufzukriegen, also habe ich sie einfach mit eingebaut, da unsere Zeit auch begrenzt war.
In öffentlichen Gebäuden ist Architekturfotografie also oft auch ein bißchen Streetfotografie, wenn man die Leute nicht alle in der Nachbearbeitung rausmachen möchte 😉
Selbstverständlich bekamen wir auch noch mehr als Treppen vor die Linse. Die aktuelle Ausstellung “Objekte. Geschichte. Geschichten.” ist voller optisch hervorragend inszenierter historischer Objekte.
Da wir allerdings keine Taschen mit in die Ausstellung nehmen durften, hatte ich nur meine beiden Weitwinkelobjektive dabei: eins an der Kamera und eins in der Hosentasche.
Nicht unbedingt das optimale Equipment für die zum Großteil mittelgroßen bis kleinen Sujets.
Aber: man konnte sehr nahe rangehen und das machte es für’s Weitwinkel wiederum äußerst spannend.
